Lauschgeist

Ein riesiger Kopf fängt die Geräusche des Waldes ein.

Mit riesigen Ohren liegt er am Waldrand, der Kopf des Lauschgeistes, und horcht auf die Geräusche in seiner Umgebung. Wer hören möchte, was der Wald, der Wind und die Klanghecke dem Lauschgeist erzählen, kann in seinen Kopf gehen und zuhören. Acht bis zehn Personen finden im Kopf des Lauschgeistes Platz und können sich hier auch vor einem plötzlichen Regenschauer schützen. Lange Schläuche helfen, das Rauschen des Windes, das Knarzen der Bäume, das Murmeln der Flüsse und die feinen Klänge  der Erdenklang-Straße zu hören. Die Erdenklang-Straße, auch Klanghecke genannt, befindet sich an der gegenüberliegenden Seite des Tals. Auf einer 80 m-langen Strecke sind vier Skulpturen verteilt, die eine Klanginstallation zur Sensibilisierung der Sinne darstellen. Der Lauschgeist wurde als Hörskulptur vom heimischen Künstler Friedrich Freiburg erschaffen. Im Lauschraum werden auch leiseste Klänge und Geräusche eindrucksvoll hörbar. Ein Erlebnis, das jeden Wanderer begeistert.

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