Sauerland-Höhenflug: Von Bad Fredeburg nach AltastenbergWanderung

Diese Etappe ausgehend von dem schmucken Fachwerkdorf Bad Fredeburg führt über den 815 m hohen Hunau-Rücken. In dem Naturschutzgebiet Hunau warten ganz besondere Naturschätze auf Sie – denn ausgedehnte, naturbelassene Buchenwälder mit uralten Hochmooren begleiten den Wanderer auf seinem Weg nach Altastenberg, dem höchst gelegenen Ort im Sauerland.

 

Bitte beachten Sie die Vollsperrung der L742 bei Rehsiepen. Im Zeitraum vom 03.07.2017 bis 13.10.2017 ist eine geringfügige Umleitung des Wegeverlaufes des Sauerland-Höhenflug am Wanderparkplatz Großes Bildchen möglich. 

 

 

Beste Jahreszeit

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Die Etappe beginnt in dem Kurort Bad Fredeburg an der Pfarrkirche. Das schmucke Fachwerkdorf liegt am Fuße der Hunau in einem der waldreichsten Gebiete Deutschlands. Der Höhenflug führt in Bad Fredeburg durch den Kurpark und steigt hinter dem Schützenplatz bis auf 565 m steil an. Oberhalb von Bad Fredeburg erwartet Sie an einem Rastplatz mit Waldsofa-Schaukel ein herrlicher Blick in Richtung Süden.

Mit weiteren schönen Fernsichten führt der Sauerland-Höhenflug bis zur Schiefergrube Magog. Berghoch türmt sich die Halde und macht deutlich, dass das Fredeburger Schieferrevier eines der größten Schiefervorkommen Deutschlands ist. Der Höhenflug führt durch das kleine Örtchen Huxel mit einer angrenzenden Schutzhütte mit Kalkofen, im dem früher Kalk gebrannt wurde. Oberhalb von Holthausen, an der Flanke des Ohlberges eröffnen sich herrliche Panoramaaussichten weit gen Süden. Eine Schutzhütte mit geschwungener Liege und einer 2 m großen Panoramatafel lädt zu einer Rast ein.

In Holthausen selber befindet sich das Schieferbergbau- und Heimatmuseum, wo Interessantes über Schiefer, Gesteine, Heimatkunde und über den Alltag der früheren Generationen gezeigt wird. Der Höhenflug umrundet den Ohlberg und führt dann durch Laubwälder über einen schmalen Pfad bis zum Sattelbogen. Hier beginnt die Sorpetal-Variante des Sauerland-Höhenfluges, welche durch Mittel- und Obersorpe führt und nahe dem Rastplatz Großes Bildchen wieder auf den Hauptweg trifft. Wir folgen am Sattelbogen dem Sauerland-Höhenflug, der durch Fichtenwälder nun steil ansteigt, den Jüberg passiert und dann die SGV-Hunau-Hütte am Langen Stein erreicht.

Kurze Zeit später passiert der Höhenflug den mächtigen Fernmeldeturm Bödefeld, der bis in weite Entfernungen das unverwechselbare Erkennungsmerkmal der Hunau darstellt und zum Beispiel von dem Aussichtspunkt Windhausen bei Attendorn bei klarer Sicht zu erkennen ist.

Über den Hunauweg erreicht der Wanderweg den Irreplatz. Hier treffen seit Jahrhunderten zahlreiche Wanderwege und die Bewohner der umliegenden Dörfer wissen zu berichten, dass sich an dieser Stelle so mancher Wanderer verirrt hat. Nun wechselt das Waldbild und den Wanderer begleiten ausgedehnte Buchenwälder des Naturschutzgebietes Hunau. Eine Besonderheit ist die Naturwaldzelle Hunau. In Naturwaldzellen findet keine Waldbewirtschaftung statt, d.h. die Waldentwicklung wird im Wesentlichen der natürlichen Entwicklung überlassen, so dass im Idealfall nach längerer Zeit ein Urwald entstehen kann. Ein hoher Anteil von alten Bäumen, sehr viel Totholz und große Baumpilze sind Kennzeichen einer Naturwaldzelle. Gegenüber der Naturwaldzelle befindet sich die Bergstation des Skiliftes im Skigebiet Bödefeld-Hunau. Als Einkehrmöglichkeit bietet sich hier am Wochenende und nach vorheriger Absprache die Wachshütte an. Eine große Panoramatafel erläutert die wichtigsten Landmarken. Nicht nur die Naturwaldzelle auf der Hunau ist etwas Besonderes, auch die Hochmoore sind selten und gefährdet. Das Naturschutzgebiet „Nasse Wiese“ ist ein über 8000 Jahre alter Moorbestand, in dem vor allem seltene Pflanzenarten wie Schmalblättriges Wollgras oder Geflecktes Knabenkraut zu beobachten sind.

Unterhalb des Hunau-Gipfels trifft man auf ein ganz besonderes Grab – das Hundegrab. Hier wurde im Jahre 1936 eine treue Jagdhündin „Isolde von der Hunau“ beigesetzt und ihr ein Denkmal gesetzt (hören Sie dazu den Podcasts des Sauerland-Höhenfluges!).

Der Höhenflug führt weiter durch wunderschöne Buchenwälder über die Hunau und erreicht den großen Wanderparkplatz „Großes Bildchen“. Hier trifft der Hunau-Rücken auf den Hauptkamm des Rothaargebirges. Am „Großen Bildchen“ trifft man auf die Antoniusquelle und auf einen Bildstock der SGV-Abteilung Siedlinghausen. Zahlreiche Abteilungen des Sauerländischen-Gebirgsvereins haben ihren eigenen Gedenkstein hier ebenfalls aufgestellt. Der Höhenflug führt entlang einer weiteren Naturwaldzelle und stößt dann auf einen schönen Wiesenweg mit einer imposanten Eichengruppe, die an die frühere Hudewirtschaft erinnert. Der Höhenflug führt weiter über einen Wiesenweg mit herrlichem Blick auf Altastenberg parallel der K 75 und überquert diese. An dem kleinen Wanderparkplatz direkt an der K 75 endet die Etappe.

Keine besondere Ausrüstung erforderlich

Einkehr- und Übernachtungstipp:

Hotel Kleins Wiese

Kleins Wiese 1

57392 Schmallenberg - Bad Fredeburg

Telefon: 02974 - 96960

Mail: kleins-wiese@t-online.de

www.kleins-wiese.de

Die Wanderung auf dem Sauerland-Höhenflug ist in Höhe des Wanderparkplatzes Großes Bildchen aufgrund einer Straßensperrung und Bauarbeiten geringfügig eingeschränkt. Der Wanderparkplatz Großes Bildchen ist im Zeitraum 03.07.2017 bis 13.10.2017 nur einseitig befahrbar.

Vom 03.07.2017 bis 25.09.2017 ist die Zufahrt nur aus Richtung Altastenberg und Siedlinghausen möglich. Ab dem 26.09.2017 bis zum 13.10.2017 ist der Wanderparkplatz nur aus Richtung Rehsiepen erreichbar.

Bad Fredeburg: Von Meschede über die B 55 bis Bremke. Hier links abbiegen und der B 511 bis Bad Fredeburg folgen. Von Schmallenberg über die B 236 bis Gleidorf und dann weiter über die B 511.

Altastenberg: Von Winterberg über die B 236, dann über die L 640.

In Bad Fredeburg : Am Schützenplatz, Kurhaus oder am Schulzentrum

In Altastenberg: Wanderparkplatz an der K 75 kurz nach dem Ortsausgang Altastenberg, GoogleMaps-Koordinaten: 51.196121,8.46962

In Bad Fredeburg:  Bad Fredeburg wird von Meschede (S90), Schmallenberg (S90), Eslohe (Bus 369), Freienohl (Bus 367) und Oberhenneborn (Bus 465) erreicht. Der Sauerland-Höhenflug verläuft mitten durch die Stadt und überquert an der Kirche die durch Bad Fredeburg führende Hauptstraße. Die Haltestelle Sparkasse befindet sich nur wenige Meter unterhalb der Kirche.

In Altastenberg:   Die Haltestelle für die Schnellbuslinie 40 liegt an der Astenstraße in der Nähe der Kirche. Um von hier den Sauerland-Höhenflug zu erreichen, biegen Sie in den Bildchenweg ein und folgen an der Kreuzung der Straße Am Platz. Der Straße Zum Heidengarten folgen Sie nach links, bis sie den Renauweg erreichen (K75). Der dritte Weg rechts, ebenfalls Renauweg, führt Sie raus aus dem Ort und rein in die Natur: Der Sauerland-Höhenflug liegt von der kleinen Kreuzung aus ca. 60m vor Ihnen auf einer Weggabelung.

Weitere Informationen unter  http://www.rlg-online.de . 

Es fährt auch der Schmallenberger Wanderbus beide Orte an! Damit können Sie täglich außer Freitags beide Orte erreichen! Näheres unter http://www.schmallenberger-sauerland.de/freizeit-region/service/kostenloses-busfahren/

StandpunktVerlag (Hrsg.) (2010): Erlebnis-Wanderführer Sauerland-Höhenflug. Standpunkt-Verlag. ISBN 9783942309011, 14,90 €, Seligmann, Sylvia (2011): Wanderführer Sauerland-Höhenflug. Conrad-Stein Verlag. ISBN 9783866862487, 12,90 €
PublicPress: Wanderkarte Sauerland-Höhenflug. PublicPressVerlag. ISBN 9783899205176. 8,95 €

Kondition 

Technik 

Erlebnis 

Landschaft 

Schwierigkeit mittel
Länge 18,8 km
Aufstieg 659 m
Abstieg 350 m
Dauer 4,45 h
Niedrigster Punkt 446 m
Höchster Punkt 813 m

Startpunkt der Tour:

Bad Fredeburg, Kirche

Zielpunkt der Tour:

Altastenberg, Wanderparkplatz an der K 75

Eigenschaften:

  • Qualitätsweg Wanderbares Deutschland
  • Etappentour
  • aussichtsreich
  • Streckentour
  • Einkehrmöglichkeit
  • botanische Highlights

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Tourkarte als PDF
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More infos

www.sauerland-hoehenflug.de

Service- und Buchungshotline des Sauerland-Höhenflugs: 02974 - 202 199

Die Tour wird präsentiert von:

Sauerland-Tourismus e.V.

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